Das Wochenende vom 13. – 14.06.2017 stand bei allen Besuchern der 5. Vintage Race Days und bei mir selbst ganz im Zeichen des Rennsports. Genau genommen ging es um ziemlich beeindruckende Oldtimer. Mit einer Presse-Akkreditierung durfte ich mich über das ganze Wochenende frei auf dem Rennsportgelände in Rastede bewegen und konnte das Event bei bestem Wetter ganz entspannt fotografisch dokumentieren. Was ich dort erlebt habe und was ich hinter den Kulissen bzw. auf der Piste mit meiner Kamera produziert habe erfährst Du in diesem Artikel.

Bleifuß vs. Schaulauf

Auch wenn es bei den Vintage Race Days im Vergleich zu anderen Rennsportevents nicht immer bis ans Tempolimit geht, sind es die Autos selbst die Fans und Zuschauer auf das Rennsportgelände ziehen. Das wahre Highlight des Wochenendes sind also ganz klar die Oldtimer und die vielen interessanten Persönlichkeiten die Ihre Lieblinge regelmäßig für solche Events pflegen und fahrtüchtig halten. So fahren auch einige Wagen zum reinen Schaulauf und außer Konkurrenz auf dem Rundkurs.  In stündlichen Rennphasen über fünf Runden kämpfen alle anderen Piloten um die Bestzeit. Zweikämpfe à la Formel 1 sind nur selten zu beobachten. Die Rennen sind dennoch alles andere als langweilig. Es gibt durchaus Fahrer die Ihre Fahrzeuge mit dem Bleifuß zumindest phasenweise über die Piste peitschen. Beim Zuschalten des Kompressors ertönt dann auch hin und wieder ein lautes und spektakuläres Geräusch, während der Oldtimer über die Gerade driftet. Auch Rennsportfans kommen hier sicherlich auf Ihre Kosten. Während sich das Tempo im durchschnitt um zwischen 40 bis 50 km/h bewegt, können es bei diesen Manövern dann schon mal um die 70 – 80 km/h werden. Das habe ich mir zumindest so sagen lassen.

Oldtimer zum Anfassen

Das Event selbst ist für Liebhaber antiquierter Vehikel zweifelsohne ein absolutes muss. Denn zwischen den Rennphasen durften nicht nur Presse und Funktionäre auf die Piste. Hier hatten alle Besucher die Möglichkeit mit den Fahrern und den Fahrzeugen in Kontakt zu treten. Dies wurde über das gesamte Wochenende von den Besuchern natürlich gerne und dankend angenommen. Mit sehr viel Glück war es zudem möglich sich einen Sitz für das Rennen selbst zu sichern und als Beifahrer das Rennen so hautnah zu erleben.

Streetfoodfestival inklusive

Aber nicht nur Autofans kamen zuhauf auf Ihre Kosten. Offensichtlich waren die Race Days ein beliebtes Ziel für Hobbyfotografen und Knipser. Zusätzlich bot das Event die Möglichkeit den Gaumen mit allerhand Köstlichkeiten zu schmeicheln. Von Streetfoodtrucks mit Burger- und Kaffeespezialitäten (die zur Zeit ja absolut im Trend stehen), bis zur feinen asiatischen Küche war hier alles vertreten. Auch Kraft Beer Freunde wurden hier fündig. Um einige zu nennen,  waren zum Beispiel unter anderen Käthe Kaffee Oldenburg und Royals & Rice Oldenburg für die Verpflegung vor Ort zuständig. Alle die noch etwas mehr Geld über hatten, konnten bei Bentley zuschlagen oder das Luxusmöbelarsenal aufbessern. Den Möglichkeiten waren hier also absolut keine Grenzen gesetzt.

Vintage Race Days für Alle

Dabei war das Event keinesfalls nur gut situierten Menschen vorbehalten. Mit 15 € für eine Tageskarte im Vorverkauf war der Preis mehr als Fair angelegt und eröffnete so jedem die Möglichkeit der Veranstaltung beizuwohnen. Selbst der beste Freund des Menschen war auf dem Gelände allerorts herzlich Willkommen. Ich persönlich empfand das Wochenende in jedem Fall als eine runde Veranstaltung und werde mit Sicherheit im kommenden Jahr wieder dabei sein, wenn sich die Rennsport- und Autofreunde zu den 6. Vintage Race Days auf dem Rennsportplatz in Rastede versammeln. Dies liegt nicht nur an bestem Wetter, welches das Event nach einer langen, dunklen Regenphase hier im Norden krönte. Vielmehr wat es die große Bandbreite an Möglichkeiten die das Event zum unschlagbaren Preis bot.